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GUTE PLANUNG VOR DER FINANZIERUNGSANFRAGE

Eigenkapital und Baukostenreserve richtig aufteilen

Hausmodell neben Bauplänen und Taschenrechner als Sinnbild der Eigenkapitalplanung
Illustrative Darstellung

Warum ist die Reserve wichtig?

Bei Neubauten können zum Beispiel Erdarbeiten, Hausanschlüsse und Änderungen während der Bauphase zusätzliche Rechnungen auslösen. Wer nicht das gesamte Ersparte für den Kauf oder Bau einsetzt, kann unerwartete Ausgaben leichter bezahlen.

Hausschlüssel neben einem Holzhausmodell als Symbol für den Eigenkapitaleinsatz (illustrative Darstellung)
Symbolbild zur Baufinanzierung

Beispiel für einen Immobilienkauf

Kaufpreis: 350.000 €. Bei einem steuerpflichtigen Kaufpreis in dieser Höhe beträgt die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen mit 5 % insgesamt 17.500 €. Hinzu kommen unter anderem Notar- und Grundbuchkosten, gegebenenfalls Maklerkosten sowie eine individuelle Rücklage. 70.000 € Eigenkapital bedeutet deshalb nicht automatisch 280.000 € Finanzierungsbedarf.

Die Zahlen sind Annahmen, keine aktuellen Bankangebote oder ortsspezifischen Immobilienpreise.

Wie hoch sollte Ihr Puffer sein?

Eine pauschale Reserve passt nicht zu jedem Bauvorhaben. Entscheidend sind die Kostenberechnung, der Leistungsumfang im Bauvertrag, der Baugrund und die noch ungeklärten Positionen. Lassen Sie den Puffer im Finanzierungsplan ausdrücklich sichtbar.

Regionale Entscheidung: kaufen oder bauen?

Ob ein Grundstück in Grasberg oder eine Bestandsimmobilie in Ritterhude finanziert wird, beeinflusst die Kostenstruktur. Baunebenkosten und Zeitpuffer sind bei Neubauten gesondert zu analysieren.

Mit Beispieldaten rechnen → Individuelle Einschätzung anfragen →